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Arbeitsstättensicherheit
News | 28.10.2009
In der kalten Jahreszeit klagen Mitarbeiter immer wieder über Beschwerden, die auf die trockene Luft in ihren Büroräumen zurückzuführen sind.
Der Begriff Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Wasserdampf, der sich in der Luft befindet. Eine besondere Eigenschaft der Luft ist es, diesen Wasserdampf aufzunehmen, d.h., je höher die Temperatur ist, desto höher ist auch ihr Wasserdampf.
Die relative Luftfeuchte ergibt sich aus dem Wassergehalt im Vergleich zu dem maximalen Wassergehalt. Durch die eisigen Temperaturen im Winter nimmt die Luft keinen Wasserdampf auf, somit ist die Luftfeuchte gering und die Luft ist „trocken“.
Die Luftfeuchtigkeit lässt sich nicht einschätzen, sofern keine anderen Klimaparameter vorhanden sind. Untersuchungen haben ergeben, dass durch die geringe Luftfeuchtigkeit Hautirritationen auftreten. Zeitweise klagen die Beschäftigten über juckende, spannende, trockene Haut. Vor allem der Hautzustand bei chronischen Erkrankungen, wie Neurodermitis, verschlechtert sich enorm.
Eine weit verbreitete Annahme ist, dass durch die niedrige Luftfeuchte die Schleimhäute austrocknen und die Krankheitsanfälligkeit zunimmt. Jedoch konnte diese Annahme nicht bestätigt werden, da die eingeatmete Luft von den Nasenschleimhäuten befeuchtet wird, somit besteht bei ungünstigen Klimabedingungen kein gesundheitliches Risiko. Gegebenenfall besteht der Drang nach Flüssigkeit, um die an die Luft abgegebene Feuchtigkeit zu ersetzten.
In den meisten Fällen ist eine Befeuchtung der Raumluft nicht erforderlich, da durch die trockene Luft keine gesundheitlichen Risiken bestehen. Daher ist nach Vor- und Nachteilen (Anschaffungs-, Betriebskosten, Wartungsaufwand, etc.) abzuwägen, ob sich eine Befeuchtung der Raumluft lohnt.
Werden dezentrale Luftbefeuchtungsanlagen oder mobile Luftbefeuchter eingesetzt, sollte in jedem Fall auf eine ordnungsgemäße Reinigung nach Herstellerangaben geachtet werden. Außerdem sollten diese Anlagen mit einem BG-PRÜFZERT-Zeichen ausgezeichnet sein.
In der Regel liegt die Luftfeuchte bei einer Raumtemperatur von 22 Grad zwischen 50 und 60%.
Nähere Informationen erhalten Sie im Beitrag „Trockene Luft und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit“ auf der Internetseite der BG Chemie.
BG Chemie/hol
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