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Betriebssicherheit

Lärm macht krank - tun Sie was!

News | 23.08.2011

Nicht nur dauerhafter Lärm kann das Gehör schädigen. Daher ist es wichtig, Lärmquellen durch lärmreduzierte Maschinen, Geräte und Arbeitsverfahren am Arbeitsplatz zu bekämpfen. Oft hilft bereits auch die Kennzeichnung zur Tragepflicht von Gehörschutz oder die Abtrennung von Lärmbereichen vom Arbeitsplatz.

 

 

 

Neben Lärmschwerhörigkeit sind vor allem Stress und Schlafstörungen häufige Ursachen von Lärmbelastungen am Arbeitsplatz. Dies belegen wissenschaftliche Untersuchungen. Die Folge für Arbeitgeber: Konzentrationsmangel, Leistungsminderung, Krankheitsausfälle bis hin zu anhaltenden Herz-/Kreislaufproblemen der Arbeitnehmer.

 

Maßnahmen gegen Lärm

Lärmvorbeugung ist die einzigste Möglichkleit, drohende Gesundheitsschäden der Belegschaft zu vermeiden. Dabei sollte die Bekämpfung der Lärmquelle an erster Stelle stehen. Ziel eines jeden Arbeitgebers sollte es sein, durch lärmmindernde Maßnahmen (wie z. B. Trennung von Trennung von Lärmbereichen und Arbeitsstellen oder Enkapselungen) den Geräuschpegel unter 80 dB (A) zu halten.

 

Bereiche über 85 dB (A) müssen als Lärmbereiche behandelt und speziell gekennzeichnet werden. Hier muss das Tragen von Gehörschutz zwingend vorgeschrieben und arbeitsmedizinische Vorsorge- und Nachsorgeuntersuchungen angeboten werden.

 

Gefährdungsbeurteilung

Um zu beurteilen, ob Lärmbelastungen gesundheitsgefährdend sind, muss eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden. Dabei ist die Lautstärke zu messen und der Schallpegel in dB (A) zu ermitteln. Für den Arbeitsschutz maßgeblich sind die Grenzwerte der Lärm-Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV).

 

Ist die ermittelte Belastung über einen 8-Stunden-Tag hinweg durchschnittlich höher als 85 dB (A), müssen Sie Maßnahmen zum Schutz Ihrer Beschäftigten ergreifen. Aber auch bei gelegentlichen und darunter liegenden Werten wird empfohlen, Ihre Beschäftigten in jedem Fall auf die Gefahren und die zu ergreifenden Maßnahmen zum Schutz vor Lärm hinzuweisen. Die Bereitstellung von Gehörschutz ist nicht teuer und schützt vor Krankheit und Ausfällen!

 

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kab