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Betriebssicherheit

Mehr als jeder zweite Arbeitsunfall trifft Hand oder Fuß

News | 03.08.2011

Bei Arbeitsunfällen werden meist die Hände und Finger verletzt, mit großem Abstand gefolgt von Füßen und Zehen. Das zeigen Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Rutschhemmende Böden, gute Beleuchtung und sichere Tritte und Leitern helfen!

 

 

 

Bei über einem Drittel der gemeldeten Arbeitsunfälle traf es die Hände oder die Finger, bei weiteren 20 Prozent die Füße oder Zehen. Auch Beine und Knie (15 Prozent) sowie Arme und Schultern (10 Prozent) trugen relativ häufig Verletzungen davon.

 

Übersicht der bei Arbeitsunfällen verletzten Körperpartien

 

 

„Am häufigsten passieren Stürze“, berichtet BGW-Experte Dirk Römer, „zum Beispiel auf glatten oder rutschigen Fußböden, auf Treppen, durch Stolperfallen, zu locker sitzendes Schuhwerk oder hohe Absätze.“ Dass dabei Hände und Finger noch öfter verletzt werden als Füße und Zehen, verwundert im ersten Moment. „Die meisten Menschen versuchen sich beim Fallen mit den Händen abzufangen“, erklärt Römer.

 

Leistungen deutlich über denen der Krankenversicherung

 

Wird ein Arbeitsunfall der gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet, organisiert diese die weitere Behandlung und die sich eventuell anschließende Rehabilitation. Außerdem kommt sie für die entstehenden Kosten auf. Die Leistungen gehen dabei in der Regel deutlich über die der Krankenversicherung hinaus. Längst nicht alle Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle verlaufen glimpflich. Kompliziert und kostenintensiv sind zum Beispiel Gelenkverletzungen - ganz zu schweigen von Schädel-Hirn-Traumen oder Wirbelsäulenverletzungen, die ebenfalls Folgen ganz „banaler“ Ausrutscher sein können.

 

Am besten ist es, wenn erst gar kein Unfall passiert. Die BGW empfiehlt deshalb unter anderem rutschhemmende Fußböden, das Vermeiden von Stolperfallen, gute Beleuchtung, das Verwenden sicherer Tritte und Leitern sowie das Tragen geeigneter Schuhe.

 

 

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BGW/kab