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02.06.2010_Ueberlagerte_Gefaehrdungen
© Paul-Georg Meister/PIXELO

Betriebssicherheit

Sicherheitsfunktionen bei überlagerten Gefährdungen

News | 02.06.2010

Besonders an komplexen Fertigungssystemen und Werkzeugmaschinen kann es im Arbeitsbereich zu überlagerten Gefährdungen kommen, z.B. durch viele geregelte Achsantriebe. Eine neue Vorgehensweise erlaubt es, Sicherheitsfunktionen bei überlagerten Gefährdungen abzubilden und zu berechnen (Anwendung der DIN EN ISO 13849-1 und DIN EN 62061).

 

Definition "Überlagerte Gefährdung"

Unter "überlagerter Gefährdung" versteht man das gleichzeitige Einwirken von mehreren Einzelgefährdungen entweder auf Personen, Körperteile oder Gliedmaßen, die sich an einem Ort aufhalten bzw. gefahrbringende Bereich erreichen können.

 

Eine Einzelgefährdung ist sowohl die Bewegung einer einzelnen Achse als auch die des gesamten Maschinenteils. In der Sicherheitstechnik werden die Einzelgefährdungen betrachtet - das ist gängige Praxis. Allerdings ergibt sich aus der DIN EN ISO 13849-1 und der DIN EN 61508 sowie der Risikobeurteilung, dass auch die Überlagerung von Gefährdungen betrachtet werden muss.

 

Das Fachausschuss-Informationsblatt der DGUV "Sicherheitsfunktionen nach DIN EN ISO 13849-1 bei überlagerten Gefährdungen" erläutert am Beispiel einer Werkzeugmaschine die Einzelgefährdungen und überlagerten Gefährdungen.

 

Das Informationsblatt können Sie auf der Internetseite der BG-Metall kostenlos herunterladen.

 

bdt