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Betriebssicherheit Strahltechnikanbieter organisieren sich im VDMANews | 30.10.2009 Auf der konstituierenden Sitzung am 7. Oktober stellte der VDMA Arbeitskreis Strahltechnik die mit den beteiligten Unternehmen abgestimmte Agenda erstmals öffentlich vor. "Die Branche Strahltechnik nimmt ihre Angelegenheiten jetzt selbst in die Hand" stellte Ulf Kapitza (Agtos, Emsdetten) nach seiner Wahl zum Sprecher des VDMA Arbeitskreis Strahltechnik fest. Als Plattform für die Strahltechnikindustrie organisiert der VDMA Arbeitskreis Strahltechnik Hersteller von Maschinen, Anlagen und Komponenten für das Schleuderrad-, Druckluft-, CO2- und Hochdruckwasserstrahlen. Themenabhängig werden Anbieter von Strahlmitteln, Betreiber von Strahlanlagen sowie Forschungseinrichtungen und Behörden in die Aktivitäten eingebunden.
Unter besonderer Berücksichtigung der Technischen Regelsetzung und gemeinschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit haben die Unternehmen zusammen mit dem VDMA ein Maßnahmenpaket für die selbstbestimmte Positionierung der Strahltechnikbranche geschnürt. Aktives Technologiemarketing steht dabei an erster Stelle. "Es ist unser gemeinsames Ziel, die Strahltechnik als wichtigen Wertschöpfungsfaktor im Bewusstsein der Zielbranchen zu verankern", fasst Kapitza das Ergebnis der Beratungen mit den beteiligten Unternehmen zusammen. "Die Strahltechnik hat ihre Potentiale bisher zu sehr vernachlässigt. Mit gemeinschaftlicher Marktbearbeitung werden wir die Strahltechnik deutlich voran bringen können."
Dr. Riester von der VDMA Fachabteilung Oberflächentechnik sieht gutes Potenzial für die Gruppe. "Gemeinsam mit den Mitgliedern im Arbeitskreis Strahltechnik werden wir uns zukünftig zu Themen, die die Interessen der Strahltechnikhersteller direkt betreffen, einbringen."
Als ersten Schritt für ihre aktive Interessensvertretung haben die beteiligten Unternehmen zunächst mit der Erarbeitung eines VDMA Einheitsblatts "Strahltechnik – Begriffe" begonnen. Damit werden sie eine Referenz schaffen, die einen einheitlichen herstellerdefinierten Sprachgebrauch in der Branche ermöglicht und damit als Keimzelle für eine fundierte Branchenidentität wirken kann. Als nächste Schritte stehen die Anforderungen an Maschinensicherheit, insbesondere die Frage des Brand- und Explosionsschutz an Trockenfiltern im Fokus.
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