Gefahrstoffe/Chemikalien Neuer Arbeitsplatzgrenzwert für Glutaral in der TRGS 900 veröffentlichtNews | 08.03.2010 Glutaral (Glutaraldehyd) taucht häufig als Zwischenprodukt im industriellen Herstellungsprozess einiger Chemikalien auf und wird u.a. eingesetzt als Desinfektionsmittel für medizinische Gerätschaften oder Industrieanlagen und als Zusatz in Reinigungsmitteln. Glutaral ist giftig und verursacht schwerwiegende Augen-, Nasen-, Hals- und Lungenreizungen. In der TRGS 900 wurde jetzt ein AGW für Glutaral festgelegt.
Definition "Arbeitsplatzgrenzwert" (AGW)Nach § 3 Abs. 6 GefStoffV ist ein Arbeitsplatzgrenzwert ein Grenzwert für die zeitlich gewichtete druchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Der AGW gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind.
TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte"In der TRGS 900 werden die erarbeiteten Arbeitsplatzgrenzwerte veröffentlicht. Das Einhalten der Arbeitsplatzgrenzwerte dient dem Schutz der Gesundheit von Beschäftigten vor einer Gefährdung durch das Einatmen von Stoffen. Die Einhaltung des AGW entbindet jedoch nicht von den sonstigen Regelungen der GefStoffV.
Am 04.02.2010 wurde die geänderte TRGS 900 im GMBl. veröffentlicht und u.a. der AGW zu Glutaral darin aufgenommen.
Praxishilfen zum ThemaDiese Praxishilfen zum Thema können Sie als Einzeldownload erwerben: Für PREMIUM-User ist der Zugriff auf alle Praxishilfen frei. Sie sind noch kein PREMIUM-User? Mehr Informationen hier. Produktempfehlung
|
|




Die neue Gefahrstoffverordnung
