Gesundheitsschutz Allergische Reaktionen am Arbeitsplatz vermeidenNews | 29.09.2011 Allergien haben in den letzten Jahren insgesamt stark zugenommen. Rund jeder Fünfte Deutsche leidet unter einer allergischen Erkrankung. Einige der Allergien sind auf die Arbeitstätigkeit zurückzuführen. Schützen Sie sich gegen allergische Erkrankungen am Arbeitsplatz und ergreifen Sie geeignete Maßnahmen.
Was ist eine Allergie? Bei einer Allergie sind die normalen Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers gestört. Das Immunsystem eines Allergikers kann nicht mehr zwischen schädlichen und unschädlichen Stoffen unterscheiden, so dass es auch bei harmlosen Stoffen zu Abwehrreaktionen des Körpers kommt. Die gebildeten Antikörper führen im Falle einer Allergie beim wiederholten Kontakt mit dem Auslöser nicht zu einer Immunität sondern zu einer Sensibilisierung des Betroffenen. Diese Überempfindlichkeit kann lebenslang bestehen bleiben und bei wiederholtem Kontakt mit dem Auslöser immer wieder zum Auftreten der Symptome führen.
Eine Allergie tritt meist als Haut- oder Atemwegserkrankung auf, wobei die Symptome von Schnupfen und Asthma bis hin zu dem lebensgefährlichen allergischen Schock reichen. Kontaktallergien sind eine Form der Allergien, bei denen die Symptome durch einen direkten Kontakt mit dem Allergen hervorgerufen werden. Mit einer Verzögerung von ein bis drei Tagen kommt es zu Ekzemen an den entsprechenden Körperstellen.
Allergien im Beruf Die beruflich bedingten Allergien machen nur einen geringen Teil der allergischen Erkrankungen aus. Doch im Einzelfall können Allergien dazu führen, dass ein Beschäftigter seine Arbeitstätigkeit nicht weiter ausführen kann. Am meisten verbreitet ist in Deutschland das chronische Handekzem, unter dem rund 300 000 Menschen leiden.
Als Berufskrankheit werden in der Berufskrankheiten-Verordnung folgende allergischen Erkrankungen genannt:
Umgang mit Allergien am Arbeitsplatz Allergene, die häufig vorkommen, sind nach der Gefahrstoffverordnung mit den Risiko-Sätzen R 42, R 43 oder als Kombination der beiden zu kennzeichnen.
Folgende Maßnahmen sollten bei Allergien am Arbeitsplatz getroffen werden
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der kostenlosen Informationsbroschüre des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen „Allergie und Beruf“, die Sie hier downloaden können.
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