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06.11.2009_Arbeiten_in_Zwangshaltungen
© Rainer Sturm/
PIXELIO

Gesundheitsschutz

Nicht immer leicht – Arbeiten in Zwangshaltungen

News | 06.11.2009

Sie stehen mit an der Spitze der Krankheitsstatistiken – Muskel-Skelett-Erkrankungen. Hervorgerufen werden diese Erkrankungen meist doch arbeiten in erzwungen Körperhaltungen, auch als Zwangshaltungen bezeichnet.

 

Bei solchen Arbeiten wird das Muskel-Skelett-System stark beansprucht, was unter anderem zu starkem Schmerz und Übermüdung führen kann.

 

Neben Muskel-Skelett-Erkrankungen können auch weitere Folgen auftreten, wie beispielsweise:

  • verringerte Produktivität
  • schlechte Haltungs- und Bewegungskontrolle
  • hohes Fehlerrisiko
  • Einbußen der Qualität

Zwangshaltungen treten dann auf, wenn die Tätigkeit, das Arbeitsmittel oder die Gestaltung des Arbeitsplatzes eine Bewegungsmöglichkeit nicht zulassen.

 

Für die Betriebe wird es immer bedeutender sich mit dieser Problematik gezielt auseinander zu setzen, damit die Gesundheit und auch die Arbeitsfähigkeit aller Beschäftigten gewährleistet werden kann.

 

Um Zwangshaltungen und den damit oftmals schweren Folgen entgegenzuwirken müssen einige Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Wie diese genau aussehen, welchen Gefährdungsbeurteilungen Sie nachkommen können, Checklisten und Erfahrungsberichte verschiedener Unternehmen finden Sie im Mitteilungsblatt „Arbeiten in Zwangshaltungen“, das von der Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften (VMBG) herausgegeben wurde.

 

VMBG/br