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22.11.2011 Raumtemperatur im Bro  das sollten Sie beachten
© Henrik Georg Vogel/PIXELIO

Gesundheitsschutz

Raumtemperatur im Büro – das sollten Sie beachten!

News | 22.11.2011

Viele Beschäftigte, die im Büro arbeiten kennen das Problem: Zu warm, zu kalt, zu wenig frische Luft – eigentlich kann das Klima am Büroarbeitsplatz nie allen recht gemacht werden. Damit Sie sich mit Ihren Kollegen leichter einigen können, sollten Sie folgende Richtlinien einhalten.

 

 

Grundsätzlich wird die Raumtemperatur in der ASR A3.5 „Raumtemperatur“ geregelt. Allerdings gibt es keine rechtlich tatsächlich verbindliche Regelung, die zwingend eingehalten werden muss. Empfohlen wird für leichte Arbeiten, wie es die Bürotätigkeit ist, eine Lufttemperatur von mindestens 20° C. Da die Lufttemperatur „die Temperatur der den Menschen umgebenden Luft ohne Einwirkung von Wärmestrahlung“ bezeichnet, kann als Raumtemperatur von einem etwas höherem Wert ausgegangen werden. Bei der Raumtemperatur handelt es sich um die Temperatur, die der Mensch tatsächlich empfindet. Sie hängt von der Lufttemperatur und der Temperatur der umgebenden Flächen wie Fenster, Wände, Decken etc. ab. Man kann also davon ausgehen, dass es sich bei einer Raumtemperatur von 21-22° C um eine angenehme Raumtemperatur im Büro handelt. Wichtig ist, dass sich die Temperatur in jedem Büro individuell regulieren lässt. Beachten Sie, dass auch von Computern, Druckern oder anderen Geräten eine Wärmestrahlung ausgeht.


Doch nicht nur die Temperatur beeinflusst das Klima im Büro, auch die Luftfeuchtigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Umso höher die Luftfeuchte ausfällt, desto wärmer wird die jeweilige Temperatur empfunden.  Im Büro sollte die relative Luftfeuchte zwischen 30 und 50 Prozent liegen. Durch regelmäßiges Lüften wird das Büro außerdem mit frischer Luft versorgt. Hierbei empfiehlt es sich stündlich kurz (etwa 1-3 Minuten) zu lüften.

 

Durch ein optimales Raumklima können folgende Beschwerden vermieden werden:

  • Trockene, juckende Augen
  • Gereizte, trockene Nasen- und Rachenschleimhäute,
  • Erkältungen,
  • Verspannungen im Nackenbereich

 

 

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