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27.01.2012 Mobiles Arbeiten
© Corinna Dumat / PIXELIO

Gesundheitsschutz

Wenn die Welt zum Arbeitsplatz wird - Mobiles Arbeiten

News | 27.01.2012

Die Technik hat sich in den letzten Jahren entscheidend weiterentwickelt. Laptops, Handys und Internet sind selbstverständliche Bestandteile unseres Lebens. Das wirkt sich natürlich auch auf die Arbeitswelt aus. Viele Unternehmen setzen heutzutage auf „mobile Arbeit“. Oftmals werden die Gefahren für die Mitarbeiter dabei unterschätzt. Wir sagen Ihnen, worin die größten Risiken liegen und worauf Sie bei der „Überall-Arbeit“ achten sollten.

 

 

Mobiles Arbeiten ist ein zweischneidiges Schwert. Für die Arbeitnehmer bedeutet es meist eine gewisse Freiheit. Die Anwesenheitspflicht sowie festgeschriebene Arbeitszeiten entfallen. Man kann die E-Mails gemütlich von zu Hause aus beantworten und ist viel unterwegs. Dabei werden die negativen Aspekte meist außer Acht gelassen.


Arbeit – immer und überall
Durch die ständige Erreichbarkeit fällt das Abschalten meist schwer. Allgemein ist zu beobachten, dass Mitarbeiter bei freier Arbeitszeitgestaltung mehr arbeiten als sonst. Wichtige Ruhepausen werden vernachlässigt und stellen den Körper dadurch auf eine Belastungsprobe. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit auf Dauer immer mehr. Das Ergebnis: Man nimmt sich weniger Zeit für sich selbst und die Familie.


Zeitmanagement ist alles
Um diesen Problemen entgegenzuwirken gilt es, sich seine Zeit einzuteilen. Es ist wichtig, genügend Auszeiten einzuplanen und die Arbeit auch dann ruhen zu lassen, wenn noch nicht alles erledigt ist. Schafft man dies nicht, drohen auf Dauer psychische Probleme bis hin zum Burnout. Schwierig wird es außerdem, wenn man durch die mobile Arbeit nur noch auf sich allein gestellt ist. Ein gewisses Isolationsgefühl durch die fehlenden sozialen Kontakte und ein zu hohes Maß an Arbeit in Verbindung mit Zeitdruck spielen hier eine entscheidende Rolle. Verstärkt wird dies zusätzlich, wenn man keine oder zu wenig Wertschätzung für seine geleistete Arbeit erhält.


Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung
Für die Arbeitnehmer besteht auf Dienstreisen generell Versicherungsschutz. Um diesen nicht zu verlieren, muss die Dienstreise vom Unternehmer genehmigt sein. Zudem muss dem Unternehmer jeder Unfall gemeldet werden. Dies ist auch ratsam, wenn der Unfall zunächst harmlos erscheint. Denn die gesundheitlichen Folgen können erst Tage später auftreten.


Unternehmer können helfen
Unternehmer können einen wesentlichen Teil dazu beitragen, die Belastung der Angestellten durch das mobile Arbeiten so gering wie möglich zu halten. Hierzu zählt z. B. das Bereitstellen von geeigneter Technik, die sowohl leistungsfähig ist als auch die Vorschriften der Bildschirmarbeitsverordnung erfüllt.

Des Weiteren hilft vor allem eine weitergehende Unterstützung seitens des Unternehmers dabei, den Stress der Mitarbeiter zu verringern. Dies kann z. B. die Organisation von Dienstreisen, die Ausgabe angemessener Ziele oder das Abhalten regelmäßiger Meetings im Betrieb sein.

 

 

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