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09.12.2009_PSA_soll_Gefaehrdungen_vermeiden
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PSA

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) soll Gefährdungen vermeiden

News | 09.12.2009

Im KANBrief 3/2009 der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) werden Beispiele vorgestellt, die aufzeigen, wie schwierig es für die PSA-Normung ist die vielfältigen in der Praxis auftretenden Arbeitsbedingungen angemessen in aussagekräftige Prüfbedingungen und Produktanforderungen umzusetzen.

 

Gerade die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) soll die Gefährdungen vermeiden oder minimieren, welche durch technische oder organisatorische Maßnahmen nicht verhindert werden können.

 

Die Kommission Arbeitsschutz und Normung hat nun festgelegt:

Gehörschützer: In der Praxisanwendung anders als in der Laborprüfung

Der Gehörschutz erreicht beim Einsatz im Betrieb sehr oft eine geringere Schalldämmung als in der nach Norm durchgeführten Baumusterprüfung. Eine Studie des BGIA – Institut für Arbeitsschutz der DGUV hat dies nun gezeigt. Deswegen sollen Korrekturwerte für die im Labor gemessenen Dämmwerte den Anwender in der Praxis bei der Auswahl des Gehörschutzes unterstützen. Diese Normung bietet Ansätze um die Diskrepanz zwischen Labor und Praxis zu verringern.

Absturzsicherung mit Auffanggeräten: Das Ziel "Europäischer Binnenmarkt" wurde noch nicht erreicht

Derzeit werden mitlaufende Auffanggeräte mit fester Führung zur Absturzsicherung von Personen z.B. auf Steigleitern eingesetzt. Nach EN 353-1 müssten sie normalerweise in Europa hergestellt damit sie von dort aus in den Verkehr gebracht werden können. Die vorhersehbare Verwendung wird allerdings in dieser Norm  nicht ausreichend behandelt. Daher kam es immer wieder zu schweren Unfällen und dies veranlasste die britischen Behörden, einen formellen Einwand vorzubringen.

PSA zum Schutz vor Störlichtbögen

Es können, gerade bei Arbeiten an elektrischen Anlagen Störlichtbögen entstehen, die in Bruchteilen von Sekunden enorme Energiemengen freisetzen und dabei Personen, die sich in der Nähe befinden, lebensgefährlich verletzen. Damit solche Unfälle in der Praxis vermieden werden können, hat eine Arbeitsgruppe der KAN, Ziele und Forschungsbedarf für Schutzmaßnahmen gegen Störlichtbögen ausgearbeitet.

 

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KANBrief/sca