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Umstellung auf die ISO 50001:2018 – Übergangsfristen und wichtige Anpassungen

 

Die ISO 50001 ist eine die Norm im Bereich der energiebezogenen Leistungen („energy performance“) eines Unternehmens. Dementsprechend setzt sie den Standard für Unternehmen, wie ein Energiemanagement eingeführt, dieses konsequent betrieben und es dabei gleichzeitig durchgehend optimiert werden kann. Ziel soll sein, die energiebezogenen Leistungen und gleichermaßen die Energieeffizienz sowie die Energienutzung zu verbessern.

Übergang von der ISO 50001:2011 zur ISO 50001:2018

Der Standard für die ISO 50001 wurde zuletzt im Sommer 2016 überarbeitet und am 21.08.2018 veröffentlicht. Verbunden mit dem Inkrafttreten der ISO 50001:2018 gab es eine Übergangsfrist von drei Jahren, um das Energiemanagement entsprechend den neuen Vorgaben umzustellen. In dieser Zeit sind beide Normversionen parallel gültig.

Wichtige Übergangsfristen

  • Seit dem 21.02.2020 dürfen Audits nur noch nach der neuen ISO 50001:2018 durchgeführt werden, gemäß der IAF (International Accreditation Forum) und der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle).
  • Mit Stichtag 20.08.2021 wäre eigentlich das Ende der Übergangsfrist für die Umstellung auf die neue 50001:2018 gewesen. Alle Zertifikate der alten Form hätten dann ihre Gültigkeit verloren. Aufgrund der Covid-19-Pandemie und der Einschränkungen im Auditwesen wurden die Fristen jedoch nach Angaben der IAF (International Accreditation Forum) verlängert: Das neue Enddatum der alten ISO 50001-Zertifikate ist nun der 20.02.2022.

 

Quelle: ls | www.tuvsud.com | www.dekra.de

 

 

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