Gefahrstoffschutzpreis

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Gefahrstoffschutzpreis - Umgang mit Gefahrstoffen sicherer machen, Innovationen fördern | 22.11.2019

Der Deutsche Gefahrstoffschutzpreis wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgelobt und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die die Geschäfte des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS) führt, organisiert. Er honoriert seit über 20 Jahren unter der Überschrift "Umgang mit Gefahrstoffen sicherer machen, Innovationen fördern" vorbildliche und wegweisende Aktivitäten zum Schutz vor Gefahrstoffen.

13. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis

Neue Ideen für die sichere Arbeit mit krebserzeugenden Gefahrstoffen gesucht! Viele Beschäftigte arbeiten täglich am Arbeitsplatz mit krebserzeugenden Stoffen. Mit der Gefahrstoffverordnung und dem technischen Regelwerk existiert der erforderliche rechtliche Rahmen, um sie dabei bestmöglich vor den damit verbundenen Gefahren zu schützen. Für den Transfer in die Praxis bedarf es darüber hinaus praktischer Lösungsmöglichkeiten aus den Arbeitsbereichen Industrie, Handwerk und Dienstleistung sowie praktischer Hilfestellung für Arbeitgeber und Beschäftigte.

Wettbewerb

Um neue Ideen und Anregungen zum besseren Erkennen der Gefährdungen, zum Ersatz von und zum sicheren Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen sowie beispielhafte Umsetzungen der Gefahrstoffverordnung einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Jahr 2020 zum dreizehnten Mal den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis in Höhe von 10.000 Euro verleihen.

Gegenstand

Ausgezeichnet werden insbesondere vorbildliche praktische Problemlösungen und Initiativen zum Schutz von Beschäftigten, die an Arbeitsplätzen mit krebserzeugenden Gefahrstoffen arbeiten. Preiswürdig sind:

  • die Substitution von krebserzeugenden Gefahrstoffen, also die Entwicklung und Einführung weniger gefährlicher Stoffe, Produkte und Verfahren,
  • vorbildliche Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation und Mitarbeiterbeteiligung für den sicheren Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen,
  • modellhafte Lösungen für sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Anforderungen bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen, wie z. B. geschlossene Systeme (Containment-Lösungen)
  • besondere Verdienste um das Erkennen stoffbedingter Gefahren am Arbeitsplatz und öffentlicher Einsatz für den Schutz vor krebserzeugenden Gefahrstoffen.

Zielgruppe

Teilnehmen können Einzelpersonen, Personengruppen, Firmen, Organisationen.

Teilnahmebedingungen

Nennungen für den Preis können bis zum 31. März 2020 formlos an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund erfolgen. Die Unterlagen sollten eine Charakterisierung des Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten bzw. erwarteten Verbesserung enthalten sowie eine etwa 1-seitige Kurzfassung dieser Angaben. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist berechtigt, die eingereichten Beiträge öffentlich darzustellen. Die Preisträger werden bis spätestens Ende Juli 2020 benachrichtigt.

Jury

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.

Preisverleihung

Die Preisverleihung erfolgt im Herbst 2020 direkt im Anschluss an die von Deutschland ausgerichtete EU-Veranstaltung zur "Roadmap on Carcinogens". Die prämierten Beiträge werden auf dieser EU-Veranstaltung in Form von Postern oder Filmen präsentiert sowie in der DASA Arbeitswelt Ausstellung vorgestellt. Die Sieger des Wettbewerbs sind eingeladen, an der zweitägigen EU-Veranstaltung teilzunehmen. Den Preisträgern wird weiterhin die Möglichkeit gegeben, sich bei einschlägigen Veranstaltungen zu präsentieren.

Mehr Informationen unter diesem Link.

 

Quelle: baua – Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

 

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