Rückenprävention am Arbeitsplatz: Darauf kommt es an

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Rückenprävention am Arbeitsplatz: Darauf kommt es an | 26.10.2014

Rund 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter Rückenschmerzen. Da überrascht es nicht, dass Rückenprävention am Arbeitsplatz im Rahmen eines zeitgemäßen betrieblichen Gesundheitsmanagements immer mehr in den Fokus rückt. Welche Möglichkeiten der Prävention es gibt, erfahren Sie hier.

Nachhaltige Rückenprävention am Arbeitsplatz

Rund 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter Rückenschmerzen. Da überrascht es nicht, dass Rückenprävention am Arbeitsplatz im Rahmen eines zeitgemäßen betrieblichen Gesundheitsmanagements immer mehr in den Fokus rückt. Eine wichtige Grundlage, um Rückenleiden vorzubeugen, ist ein körpergerechter Arbeitsplatz. Nachhaltige Rückenprävention gelingt jedoch nur dann, wenn Mitarbeiter zudem für gesunderhaltendes Verhalten sensibilisiert werden. In der Praxis hat sich eine Kombination aus verhältnisorientierten Maßnahmen wie die körpergerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen und verhaltenspräventiven Maßnahmen wie Mitarbeiterschulungen bewährt. Eine qualifizierte Ergonomieberatung unterstützt Unternehmen dabei, ein geeignetes Präventionskonzept zu entwickeln. Die Beratung ist im Idealfall modular aufgebaut, so dass Maßnahmen genau auf die tatsächlichen Anforderungen maßgeschneidert werden können.

Bedarf ermitteln

Am Anfang der strukturierten Ergonomieberatung steht die Ist-Analyse, um Bedarf und Verbesserungspotentiale zu ermitteln. Dabei bewerten die Berater ausgewählte Arbeitsplätze mithilfe einer Software-Lösung und beurteilen auf dieser Basis die Arbeitsbedingungen. Auf dieser Grundlage wird ein maßgeschneidertes Verbesserungskonzept erstellt.

Praktische Umsetzung

Die praktische Umsetzung unterstützt eine passgenaue Arbeitsplatzberatung: Das Portfolio reicht von Kleingruppen-Schulungen bis hin zu der beispielhaften Einrichtung von Musterarbeitsplätzen, um Mitarbeiter für die körpergerechte Nutzung von Arbeitsmitteln zu sensibilisieren. Damit das Verhalten im Arbeitsalltag dauerhaft umgestellt wird, sollten die Grundlagen in einem Intensiv-Training, etwa im Rahmen eines Workshops, vertieft werden. Ergänzend bieten sich praxisorientierte Trainings und Schulungen für geeignete Multiplikatoren an. Diese geben ihr Wissen in der Belegschaft weiter und können Kollegen individuell beraten.

Nachhaltigkeit sicherstellen

Eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet die Nachhaltigkeit der eingeleiteten Maßnahmen. Bestandteil der strukturierten Ergonomieberatung ist daher als Refresher eine Evaluation mit zeitlichem Abstand. Regelmäßige Auffrischungen, beispielsweise im Rahmen von betrieblichen Gesundheitstagen, etablieren das Thema Ergonomie dauerhaft im Unternehmen. Denn nur, wenn Mitarbeitern die Bedeutung von Rückenprävention bewusst ist, wirken Vorsorgemaßnahmen langfristig im Unternehmen.

 

Quelle: Susanne Weber, Dauphin HumanDesign Group

 

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