Arbeitsschutz im Rohbau - kompakt und verständlich

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Arbeitsschutz im Rohbau - kompakt und verständlich | 17.10.2017

Vom Einfamilienhaus bis hin zur großen Liegenschaft - wer auf einer Baustelle tätig ist, hat es mit zahlreichen unterschiedlichen Gewerken, Arbeitsmitteln und Maschinen zu tun. Mit der neuen Branchenregel 101-601 "Rohbau" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, erhalten Verantwortliche einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Arbeitsschutzbestimmungen, mögliche Gefährdungen und entsprechende Präventionsmaßnahmen für Arbeiten im Rohbau.

Wir brauchen international mehr Transparenz im Arbeitsschutz

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Wir brauchen international mehr Transparenz im Arbeitsschutz | 13.10.2017

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) erleiden weltweit jedes Jahr mehr als eine Millionen Beschäftigte tödliche Arbeitsunfälle. Und gerade in der Baubranche gibt es viele Risiken. „Deshalb brauchen wir eine weltweite Datenbank mit guten Beispielen - Best Practice - für den Arbeitsschutz. Auch müssen wir die Vision Zero, also eine Arbeitswelt, in der Unfälle gar nicht erst geschehen, offensiv umsetzen.“ Das sagte Professor h.c. Karl-Heinz Noetel am 28. September 2017, der Anfang des gleichen Monats auf dem XXI. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Singapur zum neuen Präsidenten der Sektion Hoch- und Tiefbau der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (ISSA-Construction) gewählt wurde. Sein neues Amt wird er am 1. Januar 2018 antreten.

Tagungsband zu digitalen Menschmodellen veröffentlicht

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Tagungsband zu digitalen Menschmodellen veröffentlicht | 10.10.2017

Digitale Menschmodelle können einen Beitrag leisten, um Produkte, Arbeitsmittel und Prozesse ergonomischer zu gestalten. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) veranstaltete die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Ende Juni 2017 in Bonn-Bad Godesberg das fünfte "Internationale Symposium zu digitalen Menschmodellen". Jetzt liegt der Tagungsband als baua: Bericht "Proceedings of the 5th International Digital Human Modeling Symposium" vor. Er enthält die 26 wissenschaftlichen Beiträge aus den verschiedenen Schwerpunktbereichen des Themengebietes "Digitale Menschmodelle (DHM)" in englischer Sprache.

Gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb und wie sie gelingen kann

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Gesundheitliche Chancengleichheit im Betrieb und wie sie gelingen kann | 09.10.2017

Sind Polizisten auf Streife stärker gefährdet als Polizistinnen? Passt die Sicherheitsbekleidung im Betrieb Männern und Frauen? Ist die Mitarbeiterin aus der Buchhaltung krank, weil es zu sexuellen Belästigungen kam? Prävention und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz haben vielfach auch eine geschlechtliche Dimension. Eine wissenschaftliche Publikation der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt, wie Unternehmen systematisch ungleiche Gesundheitschancen von männlichen und weiblichen Mitarbeitern erkennen und etwaige Defizite beheben können.

Orts- und zeitflexibles Arbeiten gesund gestalten

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Orts- und zeitflexibles Arbeiten gesund gestalten | 06.10.2017

Ob in der Bahn, im Büro oder zu Hause nach der Tagesschau: Die Digitalisierung entkoppelt Arbeit von Zeit und Raum. Im jetzt erschienenen Bericht "Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Gesundheitliche Chancen und Risiken" fasst die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu diesen Arbeitsformen zusammen. Dabei zeigt sich einerseits, dass sich flexibles Arbeiten als Belastungsfaktor auswirken und die Gesundheit der Beschäftigten schädigen kann. Andererseits bieten diese Arbeitsformen mehr Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Eigene Gestaltungsspielräume und Vorhersehbarkeit können sich dabei positiv auf die gesundheitliche Situation der Beschäftigten auswirken.