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Menschengerechte Gestaltung der Arbeit

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Menschengerechte Gestaltung der Arbeit: Erhöhung des Anteils gesunder Tage am Arbeitsplatz | 12.09.2018

Viele Beschäftigte überfordern sich im Laufe ihres Berufslebens und werden krank, oftmals für einen Zeitraum von mehreren Wochen, Monaten oder Jahren.

Es kommt vor, dass diese, durch gesundheitliche Beeinträchtigungen in ihrem Arbeitsbereich nicht mehr eingegliedert werden können, evtl. das Unternehmen verlassen, umgeschult werden müssen oder (Teil-)Erwerbsminderungsrente erhalten. Meist wird ihnen dadurch der wichtigste Lebensinhalt genommen oder schaffen nur noch mit großen Schwierigkeiten in ein verändertes Berufsleben zurückzukommen.

In Anbetracht des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels sollten Arbeitgeber ihrer Fürsorgepflicht noch stärker nachkommen, um möglichen langfristigen Ausfällen jedes einzelnen Beschäftigten nachhaltig vorzubeugen bzw. zu reduzieren.

Dazu sollten Vorgesetzte und Beschäftige mehr als bislang, den offenen und vertrauensvollen Dialog lernen und pflegen, um rechtzeitig wohlwollend und unterstützend für Entlastung sorgen zu können. Dieses kann u. a. durch folgende präventive Maßnahmen wirksam gelingen:

Für alle (übergeordnet): Vertrauenskultur schaffen
Hierbei ist offene, unterstützende und wohlwollende Kommunikation das Wichtigste.

Was kann z. B. dazu beitragen?

Für Beschäftigte (alle)

ggf. unterstützt durch Ergonomiebeauftragte

Für Vorgesetzte (alle)

Für den Personenkreis der Schwerbehinderten/Gleichgestellten

 

Autor: Stefan Johannsen, Diplom-Biologe

 

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