Arbeitsstättensicherheit | 06.05.2013

Immer mehr Unternehmen ermöglichen Ihren Mitarbeitern die Arbeit von zu Hause aus. Im "Homeoffice" sind Beschäftigte wesentlich flexibler bei der Gestaltung Ihrer Arbeitszeit und können Familie und Job besser miteinander vereinbaren. Welche Rahmenbedingungen bei der Einrichtung und Nutzung eines Telearbeitsplatzes zu berücksichtigen sind, hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) nun im neuen Sicherheitsreport zusammengefasst.

 

Wichtige Aspekte, die vor einem Wechsel in Telearbeit bedacht werden müssen, sind die konkrete arbeitsvertragliche Gestaltung des Homeoffice sowie Fragen rund um Kostenerstattungen durch den Arbeitgeber und die Haftung des Telearbeitnehmers. „Der Arbeitgeber garantiert sichere und gesunde Arbeitsverhältnisse – auch am Telearbeitsplatz“, betont Dr. Peter Schäfer, Präventionsexperte der VBG. „Wir empfehlen daher, wichtige Rahmenbedingungen für Arbeitssicherheit, Datenschutz und ein Zutrittsrecht in einer Betriebsvereinbarung festzuhalten.“

 

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht für Telearbeitnehmer im häuslichen Arbeitsbereich – zum Beispiel, wenn man im Arbeitszimmer oder am festen Arbeitsplatz über das Druckerkabel stolpert.

 

Den Sicherheitsreport 02/2013 können Sie ab sofort auf der Internetseite der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) abrufen.

Quelle: VBG

 

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