arbeitsstaettenverordnung beim bau einbeziehen

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Arbeitsstättenverordnung frühzeitig beim Bauen einbeziehen | 08.06.2018

Bei der Abnahme von Produktions- oder Bürogebäuden tauchen plötzlich neue Probleme auf, weil Planungen nicht den Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung genügen. Dabei hatten sich die Bauherren auf das Baugenehmigungsverfahren verlassen. In Politik und Praxis wird dann häufig über widersprüchliche Anforderungen von Bauordnungsrecht und Arbeitsstättenrecht diskutiert. Um die Beziehungen zwischen diesen Rechtsgebieten zu klären, beauftragte das Bundesarbeitsministerium (BMAS) die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Schnittstellen zwischen beiden Regelungsgebieten zu ermitteln und zu bewerten. Das jetzt veröffentlichte "Rechtsgutachten zum Zusammenwirken von Arbeitsstättenrecht und Bauordnungsrecht" zeigt, dass beide Rechtsgebiete zusammenwirken und grundsätzlich nicht angeglichen werden müssen.

Hitze am Arbeitsplatz

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Hitze am Arbeitsplatz – Situation prüfen, Maßnahmen zügig umsetzen | 06.06.2018

Im Rahmen der Arbeitsstättenplanung hat der Arbeitgeber bei seiner Gefährdungsbeurteilung nach § 3 Arbeitsstättenverordnung den sommerlichen Wärmeschutz im Vorwege mit zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen wie Abschirmungen durch Dachüberstände, Auskragungen, regulierbare Außen- oder Innenjalousien, reflektierende Rollläden, Sonnenschutzverglasungen, hinterlüftete Markisen, absorbierendes oder reflektierendes Fensterglas, feststehende Lamellen oder Bepflanzungen zu ergreifen.

Software Auralisation von Büroräumen aktualisiert -Hörbeispiele zur Büroakustik veröffentlicht

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Software "Auralisation von Büroräumen" aktualisiert -Hörbeispiele zur Büroakustik veröffentlicht | 28.02.2018

Geräusche stören bei der Büroarbeit und stressen. Deshalb sollten Planungen eines neuen Bürogebäudes berücksichtigen, wie sich die Empfehlungen des Architekten auf die Akustik der Arbeitsplätze auswirken. Akustische Eindrücke vermittelt die Software "Auralisation von Büroräumen", die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Institut für Rundfunktechnik (IRT) gemeinsam entwickelt haben. Das Programm wurde jetzt aktualisiert und an das technische Regelwerk angepasst. Dazu wurden neue akustische Kenn- und Beurteilungsgrößen berechnet. Das kostenlose Programm hilft Anwendern dabei, die akustische Gestaltung von Büroräumen und Arbeitsbereichen besser zu verstehen.

Veranstaltung: Akustische Kenngrößen zum Lärm bei der Arbeit

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Veranstaltung: Akustische Kenngrößen zum Lärm bei der Arbeit | 27.02.2018

Zur Informationsveranstaltung "Akustische Kenngrößen zum Lärm bei der Arbeit" lädt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am 14. Juni 2018 nach Dortmund ein. Dabei stehen akustische Kenngrößen und ihre Anwendung in der Arbeitsschutzpraxis im Mittelpunkt. So hören sich beispielsweise Schalldruckpegel und Schallleistungspegel zwar ähnlich an, haben jedoch andere Bedeutungen. Deshalb gibt die Veranstaltung einen Überblick über die Definitionen und technischen Zusammenhänge.

Physikalische Faktoren am Arbeitsplatz: Licht, Lärm, Klima: die Arbeitsumgebung sicher gestalten

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Physikalische Faktoren am Arbeitsplatz: Licht, Lärm, Klima: die Arbeitsumgebung sicher gestalten | 23.01.2018

"Physikalische Faktoren am Arbeitsplatz". So lautet der Titel der jetzt erschienenen baua: Aktuell. Die aktuelle Ausgabe der amtlichen Mitteilungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) befasst sich mit den Auswirkungen physikalischer Faktoren wie Licht, Lärm oder Klima. Dabei zeigt sich, dass diese Faktoren nicht nur auf die physische, sondern auch auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten großen Einfluss nehmen können. So können eine ungünstige Beleuchtung oder Lärm, selbst wenn er unterhalb der gehörschädigenden Schwelle liegt, als Stressoren wirken. Die verschiedenen Beiträge befassen sich mit den aktuellen Forschungsergebnissen und gehen zudem auf konkrete Gestaltungshinweise für die betriebliche Praxis ein.