VDI 3975 – Lagerung von Gefahrstoffen

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VDI 3975 – Lagerung von Gefahrstoffen | 16.06.2017

Derzeit liegt ein Entwurf einer VDI-Richtlinie 3975 Blatt 3 zur „Lagerung von Gefahrstoffen und Betreiben von Gefahrstofflagern“ für die Lagerung von festen, flüssigen und gasförmigen Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Gebinden vor. Die VDI-Richtlinie 3975 ist in folgende drei Teile aufgebaut:

Gefährliche Produkte 2017 veröffentlicht

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Gefährliche Produkte 2017 veröffentlicht | 05.05.2017

Mehr als ein Drittel der gefährlichen technischen Produkte, die die deutsche Marktüberwachung beanstandete, kamen aus heimischer Produktion. Das berichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Informationsdienst "Gefährliche Produkte 2017". Im jährlich erscheinenden Bericht zur Produktsicherheit wertet die BAuA unter anderem die Meldungen des europäischen Schnellwarnsystems RAPEX statistisch aus. 35 Prozent der von deutschen Marktüberwachungsbehörden gemeldeten gefährlichen Produkte stammten aus hiesiger Produktion, wobei die Mehrzahl dieser Meldungen auf den Bereich der Kraftfahrzeuge entfällt. Über die statistischen Auswertungen hinaus beleuchtet der Bericht auch tödliche Arbeitsunfälle mit Geräten und Maschinen.

Kostenloses Webinar Gefahrstoffmanagement  am 27. April 2017

Kostenloses Webinar Gefahrstoffmanagement am 27. April 2017 | 25.04.2017

Wenn Sie am Arbeitsplatz mit Gefahrstoffen oder Gefahrgütern zu tun haben, kennen Sie sicher die zahlreichen Informations-, Überwachungs- und Schutzpflichten, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Um diese Anforderungen komfortabel zu erfüllen, ist das Software-Modul EcoWebDesk Gefahrstoffmanagement die perfekte Lösung.

Gefährliche Gemische brauchen neue Etiketten

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Gefährliche Gemische brauchen neue Etiketten | 21.04.2017

Ab 1. Juni 2017 dürfen gefährliche Stoffe und Gemische in Europa nur noch verkauft werden, wenn sie der CLP-Verordnung entsprechen. Darauf weist die Bundesstelle für Chemikalien bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hin. Die europäische CLP-Verordnung regelt die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von chemischen Stoffen und Gemischen. Mit dem Stichtag endet die letzte Übergangsregelung. Es dürfen nur noch Gemische wie beispielsweise Haushaltsreiniger, Lösemittel oder Bauchemikalien verkauft werden, die nach der CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet sind. Die neue Kennzeichnung lässt sich auf den ersten Blick an Farbe und Form der Piktogramme erkennen. Die CLP-Piktogramme sind rautenförmig mit einem schwarzen Symbol und rotem Rahmen. Sie ersetzen die nicht mehr zulässigen schwarzen Symbole auf orangenem Quadrat. Kunden sollten Produkte mit "alter" Kennzeichnung nach dem 1. Juni 2017 zurückweisen.

BioStoffTag 2017 befasste sich mit neuen Regelungen – Gefährdungsbeurteilung für Nicht-Schutzstufen-Tätigkeiten

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BioStoffTag 2017 befasste sich mit neuen Regelungen – Gefährdungsbeurteilung für Nicht-Schutzstufen-Tätigkeiten | 11.04.2017

Der neunte BioStoffTag fand am 4. April 2017 im Bundespresseamt in Berlin statt. Eingeladen hatten der Ausschuss für biologische Arbeitsstoffe (ABAS) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Dialogveranstaltung, an der sich rund 180 Teilnehmende beteiligten. Diesmal befasste sich die Fachtagung mit dem Thema "Nicht-Schutzstufen-Tätigkeiten: Neue Regelungen in TRBA und Praxis. Insbesondere in der Landwirtschaft, der Veterinärmedizin oder der Abfallwirtschaft können Beschäftigte Biostoffen wie Bakterien oder Pilzen ausgesetzt sein. Bei solchem nicht gezielten Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen entfällt die Zuordnung der Tätigkeiten zu einer Schutzstufe. Der BioStoffTag 2017 zeigte Regelungen und neue Ansätze der Gefährdungsbeurteilung auf, von denen insbesondere Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen profitieren.