News | 17.11.2009

Die Einhaltung der vereinbarten Emissionsgrenzwerte für bestimmte Luftschadstoffe können bis voraussichtlich 2010 nur 14 von 27 Mitgliedstaaten der EU gewährleisten.

 

Zu diesem Ergebnis kam der Statusbericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) zur NEC-Richtlinie. Die Richtlinie 2001/81/EG über nationale Emissionshöchstmengen für bestimmte Luftschadstoffe liegt bestimmte Grenzwerte fest, die bis 2010 erreicht werden müssen. Dies insbesondere für:

  • den Ausstoß von Schwefeldioxid (SO2),
  • Stickoxide (NOx),
  • nicht-methanhaltige flüchtige organische Verbindungen (NMVOC) und
  • Ammoniak.

Auch in Deutschland werden wohl bei zwei dieser Stoffe die Grenzwerte nicht eingehalten werden können - Stickoxide und Ammoniak.

 

Am schwierigsten scheint die Reduzierung bei den Stickstoffoxiden zu sein, denn dabei schätzen 12 Staaten, dass die Grenzwerte nicht eingehalten werden können. In manchen Ländern werden die Grenzwerte um bis zu 60 % überschritten, so z. B. in Irland, Belgien und Österreich. Die Gesamtzahl der NOx-Emissionen für die EU-27 wird nächstes Jahr die Höchstgrenze um voraussichtlich 6 % überschreiten.

 

Ziel der NEC-Richtlinie ist es, die Luftschadstoffe zu reduzieren. Somit soll die weitere Versauerung der Böden und die Entstehung von Ozon und Feinstaub verhindert werden. Derzeit wird über eine strengere Reglementierung der nationalen Grenzwerte diskutiert.

 

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf der Homepage der EU-Koordination des Deutschen Naturschutzrings – DNR.

 

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DNR/br