Expositionswissenschaftler auf der Suche nach europäischer Strategie

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Expositionswissenschaftler auf der Suche nach europäischer Strategie | 27.03.2018

Beschäftigte, Verbraucher und die Umwelt können chemischen Stoffen ausgesetzt sein. Mit der Abschätzung und Bewertung dieser Expositionen befasst sich die International Society for Exposure Science (ISES). Das neu gegründete europäische Chapter der ISES lädt erstmalig zum Workshop "European Exposure Science Strategy Workshop - ISES Europe 2018" ein. Er findet am 19. und 20. Juni 2018 in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) statt. Neben dem Aufbau von Partnerschaften und der Zusammenarbeit steht die Entwicklung eines strategischen Leitplans für die Expositionswissenschaften in Europa im Fokus des zweitägigen Workshops.

Mit dem Workshop möchte das Europäische Chapter der International Society for Exposure Science (ISES) Diskussionen und Kooperationen zwischen europäischen ISES Mitgliedern fördern sowie die Gründung von Arbeitsgruppen anregen, die thematisch über die klassische Dreiteilung von berufsbedingter Exposition, Verbraucher- und Umweltexposition hinausgehen. Zudem sucht ISES Europe das Gespräch mit Experten, um einen strategischen Leitplan für die Expositionswissenschaften in Europa, die European Exposure Science Strategy road-map 2020-2025-2030, zu entwickeln.

Der Workshop befasst sich mit folgenden sechs thematischen Schwerpunkten: "Datenablage und -analyse", "Regulatorische Expositionswissenschaft", "Aufbau von Partnerschaften und Zusammenarbeit", "Expositionsdatenerhebung und -messung", "Methoden und Werkzeuge" sowie "Expositionswissenschaft - Ausbildung, Training und Kommunikation". Das gesamte Programm gibt es deutscher und englischer Fassung im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/termine. Hier ist auch eine Anmeldung möglich.

Zielgruppe des Workshops sind alle Personen in Europa, die sich in Forschung, Behörden oder Unternehmen mit den Themen Expositionsabschätzung und Expositionsbewertung befassen. Das Teilnahmeentgelt beträgt 220 Euro und ermäßigt sich für Studierende auf 145 Euro. Kontakt zur Organisation per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Die BAuA ist Partner im Wissenschaftsjahr 2018 - Arbeitswelten der Zukunft.

Quelle: www.baua.de

 

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