News | 20.08.2009

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat Ihre 5. Broschüre der REACH-Info-Reihe veröffentlicht. Diese beleuchtet die Rolle des nachgeschalteten Anwenders unter REACH.

Nachgeschalteter Anwender kann z.B. sein:

  • ein Unternehmen, das Gemische herstellt (z.B. Lacke, Reinigungsmittel, Kosmetika)
  • ein Unternehmen, das Stoffe oder Gemische verwendet und sie dabei entweder verbraucht oder zu einem Erzeugnis verarbeitet (z.B. Verwendung von Stoffen/Gemischen als Prozesshilfsmittel, zur Produktion von Erzeugnissen)

Die Broschüre schildert, welchen Verpflichtungen Sie als nachgeschalteter Anwender nachkommen müssen, wie der Informationsfluss innerhalb der Lieferkette gestaltet sein muss und was Sie von Ihren Herstellern und Importeuren erwarten dürfen.

U.a. behandelt die Broschüre folgende Bereiche:

  • Informationen in der Lieferkette
  • Vorregistrierung und Registrierung
  • Sicherheitsdatenblatt
  • Expositionsszenarien
  • Beschränkung von Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen mit unannehmbarem Risiko
  • Zulassungsverfahren
  • GHS (Global Harmonised System)

Diese und alle anderen Broschüren der REACH-Info-Reihe können Sie auf der Internetseite der BAuA herunterladen.

 

Produktempfehlung

Abb_1322REACH-Handbuch

Am 28. Oktober 2008 hat die Europäische Chemikalienagentur die sog. „Kandidatenliste“ mit denjenigen Stoffen veröffentlicht, die als besonders Besorgnis erregend gelten. Damit sind Sie nach Art. 33 der REACH-Verordnung verpflichtet, Ihren Abnehmern sofort und unaufgefordert zu melden, ob und wenn ja, welche dieser Stoffe in Ihren Erzeugnissen enthalten sind. Welche Stoffe und Produkte betroffen sind, wie Sie sich rechtlich optimal absichern und den Aufwand möglichst gering halten, zeigt Ihnen dieses Handbuch.
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BAuA/bdt