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News | 03.12.2008

Sie gehören zur täglichen Arbeit wie der Kaffee am Morgen – Konflikte am Arbeitsplatz. Unser Alltag ist voll mit Auseinandersetzungen, die unsere Nerven mehr oder weniger strapazieren und uns oft überfordern. Etliche lassen sich schnell aus dem Weg räumen, doch für viele Unstimmigkeiten und Ärgernisse wird unsere Zeit enorm beansprucht.

 

Eine Form des Konflikts ist das Mobbing, es beschreibt das Ungleichgewicht zweier Kontrahenten im Prozess der Konflikteskalation. Einer der Kontrahenten gerät im Laufe der Zeit in die Position des Unterlegenen, kann sich nicht mehr zur Wehr setzen und gerät in eine bedrohliche Lage aus der er alleine nicht mehr herauskommt.

Konflikteskalation – eine Herausforderung für Führungskräfte

Viele Vorgesetzten sind unsicher im Umgang mit dem Fall des Mobbings. Oft liegt das Problem darin, dass Führungskräfte Konflikte nicht nachvollziehen können oder nicht wahrhaben wollen, was bei ihren Mitarbeitern vorgeht. Es sollte im Voraus geklärt werden, ob es sich bei bestehenden Konflikten um betriebliche oder persönliche Hintergründe handelt, denn letzteres erfordert nicht immer ein Aktivwerden des Vorgesetzten.

 

Dennoch sollten auf jeden Fall negative Folgen von Konflikteskalationen verhindert werden, denn Konflikte dehnen sich immer weiter aus, werden komplizierter und haben Folgen für beteiligte Mitarbeiter sowie für das gesamte Unternehmen, wie z.B.

Die Motivation der Führungskräfte, zukünftig Konflikte in ihrem Verantwortungsbereich zu verhindern und zu beseitigen, sollte nicht nur alleine durch genannte Folgen bedingt sein.

 

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Handlungsanleitung „Konfliktlösung am Arbeitsplatz“, mit ausführlichen Checklisten und Tabellen, des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums. Dort finden Sie eine genau Analyse, Handlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen.

 

MAGS/br